Montag, 14. Dezember 2015

habt auch Ihr Rituale in der Weihnachtszeit?

ich hoffe ihr lasst euch nicht von der allgemeinen Hektik und dem Vor Weihnachtsstress anstecken.  Ich handhabe das schon seit Jahren so, dass ich gut plane und vorbereite, damit mich die Welle der hektischen Menschen nicht erwischt. 
Meine Hausärztin nimmt sich jedes Jahr die erste Dezember Woche frei zum Plätzchen backen und um das Weichnachtsessen zu kochen und dann tief zu gefrieren, danach arbeitet sie bis zum heiligen Abend und hat trotzdem kein Stress. 


Nun habe ich mal eine Frage an Euch alle.

Wie schaut es aus, habt auch ihr Rituale für die Advents oder Weihnachtszeit?

Manches übernimmt man doch aus der eigenen Kindheit oder aus der des Partners. 
Andere Rituale schafft man sich als neue Familie selbst. 
Kinder lieben Rituale, sie freuen sich und fiebern darauf hin. 
Alles muss jedes Jahr gleich ablaufen. Angefangen beim Zeitpunkt an dem die Weihnachtdeko aufgestellt wird,  über das Plätzchen Backen, bis hin zum Weihnachtsmenü. 
Dazwischen liegen noch die Weihnachtsmarkt Besuche, die unbedingt immer wieder statt finden müssen, oder das Glühwein trinken an einem bestimmten Tag, natürlich der Nikolaustag mit seinen kleinen Überraschungen, genau wie der Adventskalender. 
Sicher fällt euch auch einiges dazu ein, dann schreibt es doch unter diesen Post, ich würde mich freuen. Außerdem würde es diesen blog doch endlich mal ein wenig lebendiger machen.

Gibt es das restliche Jahr auch Rituale, die ihr einhaltet? 
Oder nur die zur Weihnachtszeit?
Vielleicht immer die selbe Geburtstagstorte, wie bei mir, seit ich weiß nicht wie vielen Jahren.  
Oder das Osterfeuer was angezündet wird. 
Die Kräuterbuschen die jedes Jahr zur selben Zeit gesucht und gebunden werden. 

Ist es nicht herrlich, man kann sich jedes Jahr wieder auf solche Tage und Ereignisse freuen. Geht es Euch auch so?

ich bin gespannt, wer sich traut auch mir mal was zu schreiben…..



  Liebe Grüsse 

    ❀      Anja





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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Räuchern in der kalten Jahreszeit

habt ihr schon mal geräuchert?  Nein ich meine keine Forelle, sondern mit Kräutern.
Das haben unsere Vorfahren schon vor Jahrhunderten getan, mit Kräutern die im Sommer gesammelt und getrocknet wurden. 
Vor langer, langer Zeit fing das Jahr der Kelten und Germanen am 1. November an,  für uns das Fest:  Allerheiligen. Damals wurde noch Samhain gefeiert. Die Bedeutung des gälischen Wortes lässt sich mit „Ende der Sommerzeit“ übersetzen. Man glaubte, Lug der Lichtgott wird nun vom Todesgott Saman abgelöst. Saman war der Herrscher des Winters. 
Man glaubte weiterhin, dass der Schleier zwischen den Welten nun sehr dünn ist.
Die Ahnen und Verstorbenen wurden eingeladen mit zu feiern, um das neue Jahr zu begrüßen.
Zu solchen Anlässen wurde in der Stube und auch im Stall geräuchert, ebenso zu  anderen  Festen und auch in den Rauhnächten. 
Rauhnächte werden die Tagen "zwischen den Tagen", also von Weihnachten bis zum 
drei Königs Tag, bezeichnet. Auch in dieser Zeit ist der Schleier zwischen den Welten dünner und es herrscht eine ganz besondere Zeitqualität, die man sich zu Nutze machen sollte und sie genießen sollte. 
Was es mit den Rauhnächten auf sich hat und wie die zu Stande gekommen sind, das werde ich Euch in den nächsten Tagen näher erzählen….

Das verräuchern von Kräutern hat übrigens nichts mit Hokus-Pokus oder Aberglauben zu tun, die Kräuter setzen auch durch das verräuchern ihre Wirkstoffe frei.
Der Wachholder beispielsweise ist eines der ältesten Räucherkräuter. Der Name leitet sich von wechalter - ab was so viel bedeutet wie wach und frisch, beim Räuchern stärkt und erfrischt er tatsächlich. Die Beeren brauchen übrigens 3 Jahre zum Reifen, so dass an einem Wachholderbusch Beeren in verschiedenen Reifestadien hängen.
Zu Pestzeiten wurden große Wachholderfeuer entfacht, um ganze Städte auszuräuchern. 

Wachholder vernichtet übrigens Viren und Bakterien, also reinigt, stärkt, schafft Abgrenzung und Konzentration, man kann seine eigene Berufung erkennen und verwurzelt uns fest mit Mutter Erde, schafft aber auch Ahnenkontakt, wenn man es zulässt. 

So könnte ich weitermachen und euch Kraut für Kraut beschreiben, aber das würde den Rahmen sprengen!

Nur eins noch, mit dem Salbei zum Räuchern kann man am Anfang nichts verkehrt machen, ihn gibt als auch als sogenannte Räucherzigarren, das sind zu einer Zigarre gebundene Kräuter. Die werde angezündet und sofort wieder gelöscht, so das es nur raucht. Natürlich muss man eine Schale unterhalten,  falls etwas Glut abfällt wir wollen 
ja keinen Brand verursachen.  
Salvare (für Salbei) bedeutet retten, heilen oder erlösen, aber auch gesund machen.  
Das kann dieses Kraut wirklich.  
Bei Halsschmerzen, als Tee oder zum gurgeln, sehr zu empfehlen.  
Den Duft soll es übrigens von der Göttin Aphrodite als Dank erhalten haben. 
Die versteckte sich vor Zeus unter einem Salbei. Als dieser davon erfuhr, liess er die Sonne  herunterbrennen und Aphrodite wurde vom Salbei, mit seinen samtig dicken Blättern davor beschützt zu verbrennen
Den Römern war der Salbei so heilig, wie den Druiden die Mistel ! 
Beim Räuchern es reinigt er Räume und Aura, schützt vor negativen Einflüssen, klärt die Atmosphäre und  stärkt die Abwehrkräfte. 
Man verräuchert Salbei auch bei Meditationen.

Versucht es doch mal..





  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja






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Donnerstag, 26. November 2015

Weihnachtsduft

Was haltet ihr von Duft Potpourris?  
Ich persönlich mag künstliche Zusammenstellungen überhaupt nicht, da ich auf künstliche Düfte leicht allergisch reagiere. Also muss was natürliches her, das kann man ganz leicht selber machen. 

In eine Schüssel gebe ich verschiedene Gewürze, jeweils  1-2 Esslöffel.
Größere Stücke stoße ich mit einem Mörser kurz an, damit es herrlich duftet. 
Alles wird nun gut vermischt und in eine kleine Schale gefüllt. 
Ich habe solche Mischungen auch schon in kleine Stoffbeutelchen gefüllt oder  weihnachtliche Stofffiguren damit befüllt. 

Ebenso ist es möglich kleine Gewürzstäußchen  an einen  Lebkuchen oder ein Salzteigplätzchen zu binden, um diese dann in den Adventskranz oder den Weihnachtsbaum zu hängen. 
Ja, ich bin zwei Wochen zu früh, aber man muss ja planen…. ;-)

Hier mal eine Kleine Auswahl an Gewürzen die man nehmen könnte. 

Wacholder und Rosmarin  -  regen an, reinigen und ziehen die Liebe an
Piment   -   lässt das Glück in die gute Stube
Lavendel  -  beruhigt den Geist, man  behält inneres Gleichgewicht
Zimtrinde  und Ingwer  -  machen heiter, auch lustig und öffnen das Herz 
Kümmel  -   schützt uns und beruhigt die Nerven 
Muskatnuss und Gewürznelke  -   machen einen klaren Geist
Zitronenschale  -  sorgt für Leichtigkeit
Orangenschale  -  wirkt anregend
Lorbeer   -  reinigt und hält gesund

Das ist nur eine Kleine Auswahl, natürlich können Nelken, Sternanis, Fenchel, Zedernholz,  Tannen- oder Kiefernharz, Beifuß, Kamille oder auch Tonkabohne mit in die Mischung.
Je nach dem was noch im Hause ist. Auch abgelaufene Backmischungen könnte man verwenden, denn duften tun die in jedem Fall noch. 



Lasst eurer Phantasie freien Lauf und nehmt eure Nase zur Hilfe, die sagt euch schon wenn es gut duftet




  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja




Donnerstag, 12. November 2015

Weißdorn

Wie komme ich jetzt im Herbst auf Weißdorn ?

ganz einfach ich habe vor mehreren Wochen die Weißdorn Früchte gepflückt und ein Likör angesetzt und diesen habe ich nun abgeseiht, um ihn in Flaschen weiter reifen zu lassen. 

Im Frühling blüht er herrlich, üppig in weißer Pracht. 
Zu diesem Zeitpunkt werden Blüten und Blätter geerntet und getrocknet oder als Tinktur angesetzt.
Im Herbst wenn die roten Früchte reif sind werden auch diese geerntet, um sie zu trocknen oder in der selben Tinktur vom Frühjahr nochmals auszuziehen. 
Aus den Beeren kann man auch Marmelade kochen oder ein Fruchteis daraus zubereiten und sicher auch noch andere Sachen.

Warum das Ganze?  
Weißdorn stärkt unser Herz und das sogar ohne Nebenwirkungen und wissenschaftlich nachgewiesen.
Der Weißdorn verbessert die Durchblutung und erweitert leicht die Blutgefäße, vor allem die im Herzen. 
Somit beugt man mit der Einnahme des Weißdorns Herzinfarkt und auch Angina pectoris vor. 
Ausserdem reguliert er auch den Blutdruck, das heißt hoher wird niedriger und niedriger Blutdruck wird erhöht. 

Man darf 1-3 Tassen Weißdorntee trinken 
und das jeden Tag, ohne Unterbrechung. 
Er muss einige Zeit getrunken werden, erst dann wirkt der Weißdorn richtig, allerdings darf man ihn dann auch dauerhaft trinken.  Andere Heilpflanzen darf man nur 4-6  Wochen anwenden, dann macht man eine ebenso lange Pause ehe man sie wieder einnimmt. 
Beim Weißdorn darf man auch ruhig abwechseln, mal Tee, mal Tinktur oder auch mal ein Likörchen.  Statt einer Tasse Tee darf man 1/2 Pintchen dieses Likörs trinken, da merkt man das Medizin auch schmecken kann. 

Likör setzt man wie folgt an: 1/3 Beeren des Weißdorn, 1/6 Kandiszucker und dann mit Wodka oder Korn auffüllen.  Diese Mischung dann 4-6 Wochen an einem warmen Platz ziehen lassen, ehe es abgeseiht und in Flaschen abgefüllt wird. Diese dürfen dann im kalten, dunklen Keller nachreifen. Bis zu einem halben Jahr darf mit dem ersten Schlückchen gewartet werden. 
Haltbar ist er natürlich viel länger und je länger er reift, ja runder schmeckt dieser Likör. 



  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja

Freitag, 24. Juli 2015

Essig aromatisieren

In diesem Jahr  geht es in meiner Versuchsküche um  Essig. 

Ein mit Kräutern aromatisierter Essig ist ganz einfach herzustellen und schmeckt auch viel besser als gekaufter. Einzige Vorraussetzung ist ein guter Essig, evtl. in Bio Qualität. 
Die frischen Kräuter  werden grob zerkleinert und in ein großes Glas gegeben. 
Ich nehme da ein mehrfach ausgewaschenes Gurkenglas, dort hinein passt eine ganze Flasche Apfelessig, die ich nun über die Kräuter schütte.
Das verschlossene Glas darf sich nun 4 Wochen auf meiner sonnigen Fensterbank ausruhen. Jeden Tag gehe ich hin und schaue ob alles in Ordnung ist und schüttle das Glas ein wenig. 
Wenn die Zeit um ist, seihe ich den fertigen Essig ab und fülle ihn zurück in die gesäuberte Essigflasche.  Natürlich habe ich auch das Etikett entfernt und beschrifte nun meinen Kräuteressig neu. 

Ihr seht das Grundprinzip ist recht einfach, man braucht nur etwas Zeit. 
Dieser Kräuteressig kann zum kochen genommen werden  aber auch zum Heilen. 
Je nachdem welche Kräuter verwendet wurden.  
Schon 460 v. Chr.  sagte Hippokrates den Satz: "Lasset unsere Nahrungsmittel unsere Heilmittel sein  und unsere Heilmittel unsere Nahrungsmittel! "   Von diesem Satz sind wir heute allerdings nicht nur Meilenweit entfernt.  Ich fände es super, wenn sich mehr Leute wieder zurückbesinnen. Wieder näher zur Natur  und wieder selber Kochen, auch auf die einfachen Dinge, die man ganz leicht selber machen kann.  

Hierzu ein Beispiel, vor ein paar Wochen habe ich auf einem Markt ein  Balsam-Essig entdeckt.  Der war so köstlich, das die kleine Flasche schon verraucht ist. 
In meiner Versuchsküche habe ich nun etwas experimentiert und ich habe es hinbekommen. Mein Balsam-Essig schmeckt genauso köstlich wie der gekaufte. 

In einen guten Apfelessig habe ich Heckenrosenblütenblätter, ein super Wort ;-), ausziehen lassen, wie immer 4 Wochen lang. Mit 250 g Aprikosen habe ich  einen Sirup hergestellt, den ich mit dem abgeseihten Essig zusammen  aufgekocht habe.  Diese Mixtur durfte so ungefähr 20 Minuten  köcheln, so dass es etwas dicklich wurde. 
In ausgekochte Flaschen habe ich den heißen Balsam-Essig abgefüllt und noch beschriftet.
Es gibt natürlich vielfältige Variationen die man herstellen könnte.   Mit Rosenblättern und Granatapfelsirup,   Holunderblüten und Blaubeersirup oder Holunderblüten und Holunderblütensirup,  Melisse und Himbeersirup,  Pfefferminz und Karamelsirup, und, und, und...
Die Grundlage ist wieder ein guter Essig und die Hälfte der Menge an Sirup hinzugeben, dann dicklich einkochen lassen und heiß abfüllen.

Mein nächstes Projekt ist schon in gestartet. Einen Apfelessig selbst herstellen ist gar nicht so schwer, man braucht nur wie bei allen Dingen die gut werden sollen etwas Geduld.  Die Anfänge sind schon gemacht und wenn er fertig ist werde ich Euch  darüber berichten. 



  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja




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Donnerstag, 16. Juli 2015

Putzmittel mit, nein aus Lavendel

Nun blüht er wieder, der Lavendel, ja ich gebe zu ich habe ihn mir in den Garten geholt, denn heimisch ist er ja nicht hier bei uns. 

klar kann man  ihn trocknen  und als Tee trinken, oder ihn zum Motten vertreiben in den Schrank legen  und als Kräuterkissen im Ehebett, soll er den ehelichen Frieden bewahren. 


Aus den "Abfällen", die ja auch nach dem Schneiden anfallen  kann ein Putzmittel gekocht 
werden.  
In einen großen Topf Wasser und die Stiele, Blätter aber sich Blüten  füllen und aufkochen.
Auf kleinster Stufe eine Stunde köcheln lassen. 
Über Nacht den Topf ruhen lassen, 
Ich empfehle das alles draussen zu machen, da  sonst  die ganze Wohnung tagelang ganz stark nach Lavendel riecht. 
Am nächsten Tag alles abseihe und in geeignete Gefäße füllen. 
hiermit kann praktisch alles abgewaschen werden, von Spiegeln über Fliesen bis hin zu Fußböden. Alles wird desinfiziert und gibt strahlenden Glanz, aasendem duftet es herrlich nach Lavendel. 
Probiert es doch mal aus….



  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja




Donnerstag, 7. Mai 2015

DIY - alternative zu Frischhaltefolie

Heute gibt es mal was völlig anderes !

schon oft habe ich mich über den Verbrauch von so viel Plastik geärgert. 

Ich habe mich gefragt wie es denn unsere Urgroßmütter gehandhabt haben, wenn mal Essensreste übrig waren. 
Durch Zufall habe ich dann was entdeckt und ich dachte mir, das Versuche ich doch mal selber herzustellen. 
Was dabei rauskam möchte ich Euch nun zeigen.




Ich habe ein Stück Stoff  rund ausgeschnitten.               Bienenwachsplatten, die brauche ich zum Salbe rühren oder zum Kerzen rollen.  Man könnte aber ebenso gut  Wachsplättchen nehmen.

Und ein Pinsel, besser aber einen Spatel, sowie Backpapier.
Das sind die Grundmaterialien.
                              











Die Bienenwachsplatten habe ich zerkleinert  und
auf dem Stoff verteilt.

Alles wird dann auf dem Backpapier für ein paar Minuten 
bei ca. 50-100°C in den Backofen geschoben.

Bienenwachs schmilzt bei 30°C  - bitte dabei bleiben, denn 
es geht recht schnell bis alles verlaufen ist.








Das sieht dann so aus.

Beim ersten Versuch habe ich alles mit einem Pinsel schön verteilt.
Das war allerdings schlecht für den Pinsel, denn das Wachs habe ich nicht mehr entfernen können.
Ein Holzspatel ist dann beim zweiten Versuch zum Einsatz gekommen, mit dem konnte ich auch gut das überschüssige Wachs entfernen.

Nach kurzer Abkühlung ist "es" fertig. 





Ja wie soll man das nun nennen?

Wachspapier?  Abdeckhaube ?  Abdeckfolie ?

Ich weiß es nicht, ist im Grunde auch egal, Hauptsache es erfüllt seinen Zweck.



Ich nehme es statt Klarsichtfolie zum Abdecken von Speiseresten.

Dieser "Wachs-Stoff" ist abwaschbar und wiederverwendbar, er legt sich prima um jegliche Schüsseln und dichtet ab. Die Speisen bleiben frisch und es kann kein Geruch entweichen. 
Nachdem Gebrauch kann "er" einfach wieder glatt gestrichen werden und nimmt so auch keim Platz weg. 

Und sollte "er" mal zu sehr verknittert sein, dann ab in den Backofen mit ihm, dort wird er wieder schön gerade. 





  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja




Donnerstag, 30. April 2015

grüner Smoothie ? !

Endlich hat man auch hier, bei mir eine gewisse Auswahl an Kräutern.
Wofür ?  
Na zum trinken, natürlich.

Heute geht es nämlich um grüne Smoothies.

Die werden natürlich auch mit Früchten hergestellt, so dass sie schön süß schmecken. 

Ich habe schon einiges ausprobiert. Mal mit Banane, dann werden die schön cremig. Für Birne hat mein Mixer nicht genug Power, die Konsistenz bleibt immer leicht krümelig. Aber Apfel, Mandarine, Erdbeere, Nektarine usw.  sind ok.
Auch Datteln habe ich mit gemixt, dann wird der Smoothie angenehm süß. 

Und grün wird er durch Gemüse und - oder Kräuter.
Alles Gemüse was grün ist kann verwendet werden, von Kopfsalat über Spinat bis hin zum Grünkohl. Dabei sollte man auch das grün der Radieschen oder der Kohlrabi nicht vergessen, denn in denen sind noch mehr Vitamine und Mineralien vorhanden, als in dem Teil, den wir normalerweise Essen. 

Noch wichtiger ist es Kräuter  mit hinein zu geben, denn die haben sehr viel mehr  Vitamine und Mineralstoffe als gezüchtetes Gemüse.  

In den Smoothie gebe ich  zum Beispiel  Wildkräuter wie
Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Schafgarbe,  Rotklee, Klettenlabkraut, Vogelmiere,                                Sauerampfer, Franzosenkraut, Melde, Spitzwegerich, Brombeerblätter, Gundermann, Ehrenpreis, Brombeerblätter, ..   einfach alles was die Saison  hergibt
Doch Vorsicht, dieser Krafttrunk kann ungeahnte Kräfte frei setzen !
Damit meine ich,  man sollte mit wenig "Grünem" in den Smoothies anfangen und sich ganz langsam auf  ungefähr 50% Grün und 50% Frucht steigern.   Wenn man mit zu viel "Grünzeug" beginnt, hat es durchschlagende Wirkung und es kann passieren, dass man von der Toilette nicht mehr  herunter kommt. 


hier mal ein Rezept mit Giersch - der ist gut bei Gicht und auch bei Rheuma.                 Liebe Gärtner unter Euch -  bitte abschneiden, denn wer ihn rausreißt vermehrt ihn ungewollt immer weiter.  

1,5 bis 2 Hand voll Giersch  - am Anfang weniger nehmen!!!
1 großen Apfel
2 Nektarinen
2 Datteln
Wasser oder Mineralwasser mit wenig Kohlensäure
Alles gut mixen.  Mit normalen Haushaltsmixern dauert das sicher gut 3-4 Minuten.           Mit den ultrateuren Hochleistungsmixern  nur 30-40 Sekunden.                                                    Bitte die Smoothies kalt genießen, dann schmecken sie am besten.                                             Im verschließbaren Behälter ist er 2-3 Tag im Kühlschrank haltbar. 
oder mal mit Löwenzahn -  der regt die Leber und Galle an, hilft Blutzuckerwerte zu stabilisieren und hilft auch bei Rheuma oder Gicht. Er ist harntreibend, reinigt und stärkt den Körper, vor allem im Frühjahr die jungen Blätter verwenden.
2 Hand voll Löwenzahn
1 Salatgurke
1-2 Banane
3 Tassen Wasser 
Salz Pfeffer


So viel Spaß beim ausprobieren.



  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja









Mittwoch, 4. März 2015

Was wächst denn zuerst ?

Bald ist es wieder soweit. Es ist noch Kalt, aber das Scharbockskraut ist das erste Kräutlein was sich so richtig blicken lässt. Die zarten glänzenden, herzförmigen Blättchen wachsen und beanspruchen als erste die Frühjahrssonne.   
Der botanische Name lautet Ranuculus ficaria,  der erste Teil des Namens heißt soviel wie kleiner Frosch, das bezieht sich sicher nicht nur auf die glänzenden Blättchen sondern auch auf den feuchten Standort, den es so gern mag.        Ja und Scharbock ist ein uralter Name für Skorbut, da haben wir heute zwar nicht mehr so viel mit zu tun, denn uns mangelt es auch im Winter nicht an Vitamin C. 
Die Blättchen des Scharbockskraut sollten wir dennoch mal kosten, denn diese haben sehr viel Vitamin C und nach dem dunklen Winter kann uns das in gar keinem Fall schaden. Sie können mit einer Schere gut abgeschnitten werden um dann im Salat untergemischt zu werden. Die Blätter schmecken frisch aber auch würzig und leicht scharf.
Nur nicht übertreiben! Da wir es nicht gewöhnt sind solche Powerpakete zu essen ist ganz schnell mal der Magen oder Darm überfordert. Für den Anfang reichen 1-2 EL der Blättchen, wenn diese vertagen werden kann bis zu einer Hand voll, pro Tag verzehrt werden. Durch den sehr hohen Vitamin-C-Gehalt stärkt die Pflanze die Immunabwehr und sorgt dafür, dass Erkältungskrankheiten kaum eine Chance haben.
Auch mit anderen Kräutern als Tee kann das Kraut aufgegossen werden. Zum vertreiben der Frühjahrsmüdigkeit!
Sogar trocknen können wir es, um es später im Jahr als Tee zu trinken. Dabei gehen übrigens die Scharfstoffe verloren, also keine Angst vor scharfem Tee.
Denn Achtung!  Wenn es anfängt gelb zu blühen darf es in keinem Fall mehr verzehrt werden! Es gehört zu den Hahnenfußgewächsen und ist während der Blütezeit auch für uns giftig!!
Diese Pflanze kann auch an anderer Stelle helfen, ein Teeaufguss soll Hautunreinheiten verschwinden lassen,dazu soll der Tee getrunken werden und die Hautstellen sollen damit betupft werden. Als Sitzbad erfährt man Linderung bei Hämorrhoiden.  Sogar Warzen werden durch diese Kräutlein zum Verschwinden gebracht.

  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja






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Mittwoch, 11. Februar 2015

Zitrusfrüchte

Der Winter ist die Zeit der Zitrusfrüchte,  fast jeder isst sie.
Und die Schalen?  Die wandern in den Müll!  
Viel zu schade sage ich, denn die Schalen enthalten wertvolle                                                          Bitterstoffe und ätherische Öle.

Ich höre schon wieder wie Ihr Euch fragt : "Na und? Was sollen wir damit?"

Diese Bitterstoffe der Orangen-, Zitronen-, Mandarinen-, Limetten- und vor allem Bitterorangen- Schalen sind absolut genial bei jeglichen Verdauungsstörungen.

Und wie bekommen wir die da raus ?  Ich erkläre es Euch.


Die Schalen , ohne die weiße Haut, zerkleinern, in ein verschließbares Glas geben und alles mit Wodka begießen.  
Dabei können ruhig alle Sorten von Zitrusfrüchte Schalen gemeinsam in das Glas gegeben werden.
Das Glas wird regelmäßig geschüttelt und nach  4 Wochen abgefiltert. Die fertige Tinktur in ein Tropffläschchen füllen, die bekommt man in der Apotheke. 

Sobald also Verdauungsbeschwerden da sind, werden 10-20 Tropfen, verdünnt mit etwas Wasser, Tee, Saft oder auch in der Salatsoße, eingenommen. Das darf ruhig  bis zu drei mal täglich eingenommen werden. 

Schmeckt zwar bitter, aber man merkt schnell, dass es gut bekommt und danach  wird es einem wohler.





  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja





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Samstag, 10. Januar 2015

Sauerländer Kräuterfrau

Als erstes 
wünsche ich Euch allen ein
                                           frohes, 
                                                gesundes, 
                                                       gesegnetes    2015 !!!!


Das neue Jahr hat schon einige Tage hinter sich und ich war auch schon fleissig.

Allerdings nicht zum Kräuter sammeln oder verarbeiten, sondern …

ich habe mir eine web Seite  erstellt, denn ab diesem Jahr werde ich
Wildkräuter Wanderungen anbieten und auch kleine Seminare geben.



Was wäre besser geeignet als das 
Internet um so etwas bekannt 
zu machen.

hier seht ihr schon mal den oberen Teil meiner web-Seite.   

ja, so nenne ich mich nun :   " Sauerländer Kräuterfrau "  
das liegt natürlich nahe, denn ich wohne ja hier im Sauerland und habe mich, wie 
die fleissigen Leser von mir schon wissen, als Diplom Kräuterfachfrau  weitergebildet.
Das möchte ich nun auch anwenden, nicht nur hier im blog. 

Keine Panik -  
auch hier geht es weiter, nur nicht mehr ganz so intensiv wie im letzten Jahr.


Von nun an findet ihr mich auch unter 
       
                                        www.sauerländerkräuterfrau.de 


Dort könnt ihr euch über die Wanderungen und auch über meine Seminare informieren.
Natürlich auch anmelden, falls ihr mal mit wandern möchtet. 
Das Sauerland  hat himmlische Ausblicke zu bieten und natürlich auch eine Vielfalt an Wildkräutern. 
Was man mit ihnen anstellen kann habe ich euch ja schon im vergangenen Jahr etwas näher gebracht und für die die es genauer wissen möchten - ja, die könnten ja nun ein Seminar bei mir belegen und es sich von mir zeigen lassen.

Ich würde mich freuen den einen oder andren Leser mal bei mir begrüßen zu dürfen.



  Liebe Grüsse 
    ❀      Anja




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