Donnerstag, 20. Februar 2014

Pflanzenzeichen

Ab heute  sind wir im Sternzeichen der Fische.
Ich habe ja versprochen, euch die Pflanzenzeichen im Jahresverlauf vorzustellen.

Der Wegerich hat im Pflanzenreich viele Gesichter. Mal breit, mal spitz und mal dazwischen. Aber alle finden wir auf Wegen, egal ob in der Stadt oder auf dem Land.
Sie werden sprichwörtlich dort getreten, dabei helfen sie unsern Füßen rasch wieder fit zu werden. Auch bei Stichen oder jucken kann der Wegerich rasch Linderung verschaffen,
aber dazu später mehr. 
Heute geht es uns um das Pflanzenzeichen, hier ist es.




20.2.-20.3.     Der Wegerich  


Diese Menschen opfern sich für andere bis zur Selbstaufgabe auf und können sich völlig anpassen. Sie sind verletzlich und empfindlich Kritik gegenüber.Sie wollen lieber im Hintergrund verweilen, als in der Öffentlichkeit zu stehen. Nicht selten werden sie von Anderen unterdrückt.





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Montag, 10. Februar 2014

Rasierseife



Da ich meine erste Seife gut hinbekommen habe, außer dass ich Öle zum überfetten gleich sofort mit reingegeben habe - Anfängerfehler- habe ich mich aufgemacht ein Rezept für eine Rasierseife zu suchen. Nein nicht für mich, meine bessere Hälfte ist überzeugter Nass-Rasierer. Warum also nicht den Männern mal eine Freude  mit Kräutern machen.
Fündig bin ich bei Seife-selber-machen  geworden.
Die Menge allerdings  hat mich umgehauen, da brauchte ich ja die nächsten 5 Jahre keine Seife mehr rühren. Ne dachte ich, mutig sein, runter rechnen und einfach versuchen.   Gesagt getan!  
Ich habe also die Menge drastisch verringert und eine kleine Menge gerührt. Die Hälfte davon habe ich in eine Holzdose mit Deckel gefüllt. Für die andere Hälfte hatte ich  einen Kaffeepott aus Steingut. 
Mutig wie ich nun mal bin, habe ich die Tasse  zum Reifen bei  100˚ in den Backofen gestellt. Zwischendurch gerührt und fertig war sie meine erste Rasierseife. 
Sie soll jetzt noch gut 1 - 2 Wochen reifen.
Wenn sie ohne Backofen  ruht, muss sie im Anschluss noch 4-6 Wochen nachreifen, damit sie für die Haut nicht zu sauer ist.

Und wenn ihr euch jetzt fragt: „Wo sind denn die Kräuter?“   dann sage ich: 
„die ätherischen Öle werden aus Kräutern destilliert.“
Wie das geht werde ich euch im laufe des Jahres sicher noch demonstrieren,
aber dazu nehme  ich am liebsten frische Kräuter. 

Die ätherischen Öle die aus den Kräutern gewonnen werden, haben die Wirkstoffe der Pflanze beim destillieren konzentriert mitgenommen und wirken nun verstärkt über unsere Nase, aber auch über die Haut, dabei nehmen sie Einfluss auf unsere Stimmungslage. Über den Geruch wird die Erinnerung und auch Emotion angeregt, die wiederum verschiedene Körperfunktionen beeinflussen.  
Aber auch kochen mit ätherischen Ölen ist möglich. 
Versucht es mal, es wird euch überraschen. z.B. 1 El Honig mit 1 Tropfen Orangen oder Zitronenöl verrühren und das mit einem 1/2 Liter Wasser oder Sprudel verrühren.  
Aber bitte nur 100% reines, natürliches, ätherisches Öl nehmen !!!  Der Honig ist als Träger für das Öl wichtig, da es sonst auf dem Wasser schwimmen würde.
  



  Liebe Grüsse 
          Anja



PS  die Seife ist getestet und für gut befunden worden :-)

Dienstag, 4. Februar 2014

Meine erste Seife

Nachdem ich im letzen Jahr bei der Heilpflanzenschule Phytaro unter anderem einen Kurs belegt hatte, indem ich gelernt hat Seife zu rühren, wage ich mich nun zum ersten mal daran. Für mich war wichtig erst mal zu wissen wie es geht, mit Lauge zu arbeiten erschien mir ohne Vorwissen etwas heikel.  Der Kurs hat mich gelehrt, dass Vorsicht und 
Konzentration sehr wichtig ist, auch das alle Materialien vorher bereitgestellt, abgemessen oder abgewogen werden sollten. Schutzkleidung ist auch ein „Muss“, aber dann kann es losgehen.
Ich möchte in meinen Seifen Heilkräuter verarbeiten, deshalb ist jetzt  eher ein sehr
ungünstiger Zeitpunkt zu Seifen, aber ich habe mir überlegt, dass ich die Mazerate, die ich im Sommer gebraut habe als zusätzliches Öl nehmen kann. Ihr wisst nicht was Mazerate sind?  Heilkräuter werden in Gläser gegeben und mit Öl übergossen, das Glas wird verschlossen und jeden Tag ein wenig geschüttelt. Nach ungefähr 4 Wochen wird alles 
abgefiltert und in kleine Fläschchen gefüllt. Die Wirkstoffe der Pflanzen sind nun ins Öl
übergegangen. ( das war die einfache Kurzfassung, natürlich muss alles ganz genau gemessen und abgewogen werden!)
Ich habe mir nun alle Zutaten für eine Seife mit Spitzwegerich zusammengestellt,
Mit destilliertem Wasser habe ich einen Tee zubereitet mit getrocknetem Spitzwegerich und Schafgarbe.
Dann habe ich mir die flüssigen und festen Öle abgewogen und bereitgestellt. Dabei alles genau aufgeschrieben und mit Hilfe der Verseifungszahlen das Gewicht des Ätznatron`s 
ausgerechnet.  Diese unter Schutzmaßnahmen in ein Marmeladenglas, zum verschließen, abgewogen. Ich habe die Seife nämlich in unserem Gartenhaus gerührt und zum transportieren war mir das sicherer. Draussen habe ich nun die festen Fette geschmolzen
und die flüssigen dazugegeben und es auf 35˚ Grad abkühlen lassen. Den Ätznatron
habe ich, in die zuvor abgemessene Flüssigkeit gerührt und auch diese musste abkühlen. In der Zwischenzeit habe ich die Form mit Plastik ausgekleidet. Die Lauge habe ich in das abgekühlte Öl gegossen und schön verrührt, dazu werden noch ätherische Öle gegeben, bevor es in die Form gegossen wird.  Jetzt alles gut einpacken und 24 Stunden warten.

Am nächsten Tag kommt der große Moment, ich kann meine erste selbstgerührte Seife auspacken. 
Ja, die ist ja mal gut geworden und duften tut sie, herrlich. Schade das sie nun noch 

4-6 Wochen reifen muss, bevor ich sie benutzen kann.




  Liebe Grüsse 
          Anja


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