Donnerstag, 30. Januar 2014

Nase verstopft?

Heute stelle ich euch eine alternative zu Nasentropfen vor.
Majoranbutter hießt diese Salbe die jeder  selber machen kann.
Früher machte das der Apotheker, leider darf er das heute nicht mehr.
Majoranbutter ist dort verboten worden, da sie krebserregend  sein soll, sie wurde allerdings auch mit Vaseline gemacht und nicht mit Butter.  

Ich persönlich esse mein Leben lang Leberwurst  ( dort ist ja Majoran das typische Gewürz) und koche auch damit, und ich denke was der Pharmaindustrie schaden könnte wird kurzerhand verboten oder  so schlecht gemacht, dass  sich niemand mehr traut es zu kaufen. In diesem Fall denke ich liegt es wohl eher an der erdölhaltigen Vaseline als an dem Kraut selber, aber so kann ja weiterhin an Nasenspray verdient werden. Das ist meine persönliche Meinung, aber da macht sich  wohl jeder besser selbst seine Gedanken zu.
Schon viele hunderte von Jahren hilft Majoran gegen Schnupfen, warum also heute nicht auch noch?!

Majoranbutter:
So viel Majoran wie zwischen 3 Finger passt,

mit gleich viel hochprozentigem Alkohol ( man kann Wodka mit 38%  nehmen)  übergießen und verschlossen einen Tag ziehen lassen.
Gleich viel Biobutter , klären  (eigentlich wird hier nur das reine Butterfett gebraucht) und dazu geben.
Es könnte auch jeweils ein Esslöffel voll genommen werden.
Alles erwärmen, dann durch ein Tuch drücken.  Eine Filtertüte oder ein Teefilter dürfen dazu auch genommen werden.
Wenn vorhanden, kann noch ein ( 1 ) Tropfen ätherisches Engelwurzöl oder Basilikumöl  dazu gerührt werden, ist aber nicht unbedingt notwendig.
Die wunderschöne, giftgrüne Flüssigkeit in eine Cremekruke oder in  eine Mokkatasse ( mit Frischhaltefolie abdecken ) geben und fest werden lassen.
Nach dem Schnupfen entsorgen und bei der  nächsten Erkältung frische Majoranbutter herstellen. 
Diese Butter darf (durfte) auch  bei kleinen Kindern und Säuglingen bei Schnupfen und Husten verwendet werden. Dazu dich Creme unter die Nase, auf den Nasenrücken,  oder auf Brust und Rücken schmieren. 
Erwachsene könnten es auch in die Nase geben, bei kleinen Kindern besser nur ohne ätherisches Öl dorthin schmieren. 
Die Nase wird so ohne Chemikalien wieder frei, so dass man ohne Schnupfenspray den Schnupfen überstehen kann. 
Das tut der Gesundheit gut und ist sogar noch günstiger als ratiopharm ;-)

Gute Besserung und 


  Liebe Grüsse 
          Anja



Dienstag, 21. Januar 2014

"Pflanzenzeichen"



Ab heute sind wir im Sternzeichen Wassermann.

Bei den Pflanzen regiert nun die Melisse,
im Lauf des Jahres werde ich die restlichen "Pflanzenzeichen"
auch hier vorstellen.
Na, dann lest und staunt und vielleicht findet sich der ein oder andere ja darin wieder.


21.1.-19.2.    Die Melisse

Diese Menschen sind ruhelose Geister, die nichts von Vorschriften und Regeln halten. Sie verströmt ihren Charme so wie die Pflanze ihren Duft. Ihr Interesse liegt bei Dingen, die ihnen fortschrittlich erscheinen. Sie verwirklichen ihren Lebensstil ohne nach den Urteilen anderer zu fragen. Sie sind die Rebellen unter den Menschen.
Diese Menschen lieben die Gesellschaft und scharen viele "anders" denkende um sich.



  Liebe Grüsse 
          Anja




Montag, 20. Januar 2014

Nasennebenhöhlen zu?

Meerrettich heißt das Mittel meiner Wahl.

Gut das diese Wurzel jeden Winter in meinem Kühlschrank wartet bis sie gebraucht wird. Nicht was ihr jetzt wieder denkt zu Tafelspitz in der Soße, ich bin im Sauerland da ist das kein typisches Essen. Ich nehme den Meerrettich, wenn die Erkältung so richtig fest sitzt und die Nebenhöhlen total zu sind. Dann mache ich eine Auflage und das geht so,
Ein Stück von der Wurzel abschälen, (aber dran lassen!) dann reiben, 
grob oder fein ganz egal. Dabei schon ordentlich schnüffeln - ja - bis die Tränen laufen. 
Der Einfachheit halber, werden die Raspel auf zwei einzelne Tücher von der Küchenrolle verteilt ( besser ist natürlich ein Mulltuch oder ein Baumwolltuch). 
Jedes Tuch wird so eingeschlagen, dass man den darin enthaltenen Meerrettich nicht verliert bis er unter die Fußsohle gepackt wird. Genau richtig gelesen, unter die Füße, für jeden ein Päckchen, das ganze dann am einfachsten mit Klarsichtfolie umwickeln, das hält gut. Wer möchte kann dann noch Socken überziehen. 
Manchmal wird gesagt den geriebenen Meerrettich so auf die Haut zu geben, 
allerdings denke ich, dass wir es uns heut zu Tage so einfach wie möglich machen sollten, damit wir es überhaupt machen. 
So jetzt aber schön auf die Couch, mit einem heissen Tee ( vielleicht den  
Ingwer -Zitrone Tee) und 10 - 15 Minuten  wirken lassen. Aber Achtung, wenn es schon vorher anfängt zu brennen, runter damit!  Die Füße sind wirklich empfindlich und es ist auch gar nicht schlimm, es kürzer drauf zu lassen, es wirkt trotzdem. Aber nicht länger eingewickelt lassen, nach dem Motto viel hilft viel.  Das kann so scharf sein, dass am Fuss wunde Stellen zurück bleiben.  Also jeder solange wie es angenehm ist, aber nicht länger als 15 Minuten. 
Wem das nun zu umständlich ist, kann sich dieses Päckchen auch in den Nacken legen,
so ungefähr am 7 Halswirbel. Um sich nicht zu verrenken ist es von Vorteil, dass jemand da ist, der das Päckchen so lange dort festhält, bis es anfängt zu brennen. Die Stelle ist dann schön rot und gut durchblutet, so soll es sein.
Die scharfe Wurzel des Meerrettichs  kann noch mehr, wenn er regelmäßig gegessen wird kann er sogar gegen Grippeerreger was ausrichten, er hat doppelt so viel Vitamin C, wie Zitronen.  Er hilft gegen allerlei Infektionskrankheiten, Bakterien mögen ihn gar nicht.  Er auch auch gegen Schmerzen im Rücken oder Ischias, da wieder als Auflage, da wo Wärme gut tut. Sogar bei Blasen- und Nierenbeckenentzündungen hilft der Meerrettich.


   Liebe Grüsse 
    ❀      Anja

PS : Heute mal ohne Bild, nicht weil es so nebelig bei uns ist und ihr den Meerrettich nicht sehen würdet, sondern weil ich denke, dass ihr alle wisst wie Meerrettich aussieht. 

Donnerstag, 16. Januar 2014

Kalt und nass?



Na habt ihr eine Ahnung was das werden soll?   
Wenn ich bei so einem Schmuddel-Wetter wie heute, mit dem Hund wieder reinkomme, bekomme ich Lust auf ein warmes Frühstück. 
Unterwegs halte ich Ausschau nach essbaren Heilpflanzen. So richtig fündig wird man im Januar natürlich nicht, aber heute habe ich Vogelmiere gefunden. An den winzig kleinen Brennnesseltrieben konnte ich auch nicht vorbei und in meinem Garten habe ich mir noch Petersilie gepflückt. 
Im vergangenen Sommer habe ich Brennnessel  geerntet, getrocknet und die Samen abgerebelt, die sind jetzt im Winter eine Bereicherung für das Frühstück.
Sie geben Kraft, haben viele Vitamine und Mineralstoffe sowie Öle und Linolsäure. 
Auch sollen sie die Lust steigern, allerdings nur bei den Herren. Die Samen schmecken leicht nussig, man kann sie übrigens auch kaufen.
Die Petersilie hat auch viel Vitamin C und sie hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Die Vogelmiere hatten wir ja schon in der vergangenen Woche. 
Dazu noch etwas Hirse, die hat viel Kieselsäure, verjüngt und entgiftet den Körper. 
Na das hört sich doch gut an!  Dazu noch das Ei von glücklichen Hühnern, was dann so richtig zufrieden macht, danach kann der Tag doch nur noch gut weiter gehen.

Hier das Rezept,

Hirse Frühstück
1 Mokka Tasse  Hirse
200 ml Wasser
1 Ei
Kräutersalz
Frische Kräuter
1 Stich Butter

Die Hirse in einem Topf heiß werden lassen, bis sie duftet, dann das Wasser dazu
geben, das Ei reinschlagen und den Deckel zu machen.
Nach 15-20 Minuten die Butter  und die gehackten Kräuter dazugeben und mit Kräutersalz würzen.
Na dann Guten Appetit.


  Liebe Grüsse 
          Anja

Dienstag, 14. Januar 2014


Erkältungswetter ?

Da das Wetter ja nun wieder nasser werden soll, gibt es jetzt mal ein paar Ideen
wie auch Nicht- Kräuter-Sammler, sich einen Tee brauen können, der gut für die Gesundheit ist. Wir gehen einfach an unseren Gewürzschrank!
Ingwer ist immer gut, der wärmt so schön von innen, da wäre es gut frischen im Schrank zu haben (ein Haselnuss großes Stück), aber als Pulver (1/4 TL) tut er auch seinen Dienst. 
Zitronen hat im Winter sicher fast jeder zu Hause, Vitamin C ist da wohl das Stichwort. Eine halbe Bio Zitrone auspressen und etwas gelbe Schale nehmen wir. Dazu noch 2 Beutel Hagebuttentee. Perfekt - das ganze mit kochendem Wasser begiessen, 5 min warten, ja,  ich höre euch schon..Honig darf auch rein, aber bitte erst jetzt, es sei denn ihr habt Honig aus dem Discounter, dem ist das egal, der ist nur zum Süssen gut, nicht zum Heilen,  aber das wisst ihr ja längst.

Wir könnten aber auch die Stimmung etwas anheben und mischen uns den passenden Tee dazu. Das wird sicher schon etwas schwieriger, denn Süssholz findet sich sicher nicht in jedem Gewürzschrank, aber es hilft wunderbar gegen Entzündungen vor allem der oberen Atemwege, auch bei Herpes hilft er dem Körper, sich selbst zu helfen - aber nicht ständig trinken! Wir brauchen 4 cm Süßholz oder einen gehäuften Teelöffel ( Süßholz gibt es in kleinen Stückchen zu kaufen), dazu kratzen wir das Mark einer halben Vanilleschote aus, zu Not tut es auch die getrocknete Vanille in den Gewürzmühlen, die es zu kaufen gibt.
2 Teelöffel grüner Tee noch dazu und mit einem halben Liter sehr heißem Wasser aufgießen, nach 3 min kann der Tee getrunken werden, Honig? Ja klar, wir wollen doch die Stimmung heben, das geht schön süß am besten.

Die Weihnachtsgewürze vom Plätzchen backen sind auch noch übrig? Super, die nehmen wir und brauen uns einen Tee, der wunderbar den Magen beruhigt. 
1/2 TL Koriandersamen, 1-3 Kardamom Kapseln, 1/2 EL Muskatblüte und 1/2 L Wasser,
das ganze 5 min Ziehen lassen und geniessen. 

Das Rezept für Chai Sirup möchte ich euch nicht vorenthalten, einen Schuss davon in 
Tee oder Kaffee, beides am besten mit Milch - mmhh lecker.

Chai Sirup

400 ml     Wasser
300 g     Zucker
1 EL         Nelken
1 EL         Kardamom
1 EL       Anis
1 TL       Fenchelsamen
1 Stange  Zimt
1 Stück    Ingwer (walnussgross)  


Wasser mit Zucker in einen Topf geben und zu kochen aufheizen, 
Nelken, Kardamom, Anis, Fenchelsamen und Zimt zusammen in einem Mörser bearbeiten. Den Ingwer würfeln.
Alles mit in den Topf geben und mindesten 15 min vor sich hin köcheln lassen. 
Noch heiss, durch ein Sieb, in eine Flasche füllen.  

   Liebe Grüsse 
          Anja

Dienstag, 7. Januar 2014


Winter und Kräuter,

da denkt wohl mancher, es wächst nichts. Das ist im Prinzip auch richtig. Als Krautfrau sorge ich da vor. Das ganze Jahr über, wenn Zeit zum ernten ist, wird fleissig gepflückt, es wird getrocknet, mazeriert oder zu Tinkturen verarbeitet. Jetzt im Winter, der hier bei uns ja eigentlich noch keiner ist, habe ich dann Zeit, die so gelagerten Kräuter weiter zu verarbeiten.

Heute habe ich Kräuterkissen genäht und befüllt. Jedes Kräutlein hat ja nun so einige Spezialgebiete, und die sollte man natürlich vorher wissen und erst dann solche Duftsäckchen, wie ich sie nenne, zusammen mischen.  Ich habe mir mein Wissen bei der Heilpflanzenschule  www.phytaro.de  erworben.

Zum Einschlafen und für wohligen Schlaf habe ich folgende Kräuter gemischt,
Lavendula officinalis, Melissa officinalis, Humulus lupulus, Foeniculum vulgare, Matricaria chamomilla, Melilotus officinalis, und Thymus vulgaris.  Ups, das war wohl nur für Fortgeschrittene (Lavendel, Melisse, Hopfen, Fenchel, Kamille, Steinklee und Thymian). Dazu habe ich noch reine Schafwolle mit in die Kissen gefüllt, damit es angenehmer anzufassen ist. Angaben zur Menge mache ich nicht, da ich verschieden große Stoffsäckchen habe.

Ein Kissen habe ich für Frauenbeschwerden gefüllt, man kann es vor dem Benutzen kurz knautschen, damit es wieder herrlich duftet. Folgende Heilkräuter habe ich gemischt
Schafgarbe, Frauenmantel, Beifuß, Kamille und Gänsefingerkraut und etwas Schafwolle.

Das Kopfwehkissen enthält folgende Kräuter, Mutterkraut, Waldmeister, Kamille, Lavendel, Melisse, Thymian und Dinkelspreu und Schafwolle.

Zu guter letzt habe ich meinen Kindern noch ein Mini Säckchen befüllt, es soll zu besseren Konzentration dienen, sie verstauen es einfach im Etui, bei Bedarf wird es dann kurz geknautscht. Darin sind Rosmarin, Basilikum, Melisse, Pfefferminze, Thymian, Lavendel, Zitronenverbene und Rosenblätter.





Wer möchte kann sich die Kräuter auch in der Apotheke kaufen, oder ihr merkt sie euch und geht im Laufe des Jahres auf Kräutersuche in der Natur. 



                  Liebe Grüsse 
  .                                                                     Anja

Freitag, 3. Januar 2014



Wildkräuter im Winter ??


Wenn ich jetzt im Januar hinaus in die Natur gehe finde ich ein Wildkraut,
welches sich noch nicht einmal von Frost abschrecken lässt. Es keimt sogar 
noch bei Minusgraden oder unter einer Schneedecke. 
Viele Gartenbesitzer kennen es und bezeichnen es als Unkraut, weil es in
kurzer Zeit ganze Teppiche bilden kann. Ich allerdings nehme diese 
Wildkraut zum würzen in Salaten oder Suppen, in Kräuterquark oder als Pesto.
Es hat nämlich sehr viel mehr Vitamin C ( ca. 80% mehr als Kopfsalat), was 
wir ja alle jetzt im Winter gut brauchen können. Es schmeckt herrlich nach frischen Erbsen, es regt den Stoffwechsel und die Verdauung an. Aber nicht nur essen 
kann man diese kleine Kräutlein macht man eine Salbe daraus hilft es lästigen 
Juckreiz abzustellen. Sogar bei Schuppenflechte kann es helfen.
So jetzt spanne ich euch nicht mehr länger auf die Folter, es ist
    
Stellaria media
  die gewöhnliche Vogelmiere, die ich meine.


Und hier noch ein leckeres Rezept zum ausprobieren.

Vogelmiere – Pesto

Zutaten: 

200 g   Vogelmiere
4 EL   Pinienkerne
8 EL   Öl   ( z. B. Haselnussöl)
etwas   Gemüsebrühe

Die Vogelmiere abspülen, trocken schütteln und fein schneiden. 
Die Pinienkerne rösten und zusammen mit der Vogelmiere im Blitzhacker zerkleinern. 
Öl und zwei bis drei Esslöffel Brühe zugeben. Alles gut durchmischen.

Guten Appetit 
Wünscht  Anja  

Mittwoch, 1. Januar 2014

Hallo Allerseits,



jetzt kommt die Testphase,

das hier ist mein erster Versuch, zu bloggen und einen blog aufzubauen.

Bin gespannt was da alles auf mich zukommt und was da alles so 
hinter steckt.

Eines ist jedenfalls sicher,

Wildkräuter spielen hier ebenso eine Rolle wie Kochrezepte



ich wünsche allen ein Frohes neues Jahr !


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