Montag, 20. Januar 2014

Nasennebenhöhlen zu?

Meerrettich heißt das Mittel meiner Wahl.

Gut das diese Wurzel jeden Winter in meinem Kühlschrank wartet bis sie gebraucht wird. Nicht was ihr jetzt wieder denkt zu Tafelspitz in der Soße, ich bin im Sauerland da ist das kein typisches Essen. Ich nehme den Meerrettich, wenn die Erkältung so richtig fest sitzt und die Nebenhöhlen total zu sind. Dann mache ich eine Auflage und das geht so,
Ein Stück von der Wurzel abschälen, (aber dran lassen!) dann reiben, 
grob oder fein ganz egal. Dabei schon ordentlich schnüffeln - ja - bis die Tränen laufen. 
Der Einfachheit halber, werden die Raspel auf zwei einzelne Tücher von der Küchenrolle verteilt ( besser ist natürlich ein Mulltuch oder ein Baumwolltuch). 
Jedes Tuch wird so eingeschlagen, dass man den darin enthaltenen Meerrettich nicht verliert bis er unter die Fußsohle gepackt wird. Genau richtig gelesen, unter die Füße, für jeden ein Päckchen, das ganze dann am einfachsten mit Klarsichtfolie umwickeln, das hält gut. Wer möchte kann dann noch Socken überziehen. 
Manchmal wird gesagt den geriebenen Meerrettich so auf die Haut zu geben, 
allerdings denke ich, dass wir es uns heut zu Tage so einfach wie möglich machen sollten, damit wir es überhaupt machen. 
So jetzt aber schön auf die Couch, mit einem heissen Tee ( vielleicht den  
Ingwer -Zitrone Tee) und 10 - 15 Minuten  wirken lassen. Aber Achtung, wenn es schon vorher anfängt zu brennen, runter damit!  Die Füße sind wirklich empfindlich und es ist auch gar nicht schlimm, es kürzer drauf zu lassen, es wirkt trotzdem. Aber nicht länger eingewickelt lassen, nach dem Motto viel hilft viel.  Das kann so scharf sein, dass am Fuss wunde Stellen zurück bleiben.  Also jeder solange wie es angenehm ist, aber nicht länger als 15 Minuten. 
Wem das nun zu umständlich ist, kann sich dieses Päckchen auch in den Nacken legen,
so ungefähr am 7 Halswirbel. Um sich nicht zu verrenken ist es von Vorteil, dass jemand da ist, der das Päckchen so lange dort festhält, bis es anfängt zu brennen. Die Stelle ist dann schön rot und gut durchblutet, so soll es sein.
Die scharfe Wurzel des Meerrettichs  kann noch mehr, wenn er regelmäßig gegessen wird kann er sogar gegen Grippeerreger was ausrichten, er hat doppelt so viel Vitamin C, wie Zitronen.  Er hilft gegen allerlei Infektionskrankheiten, Bakterien mögen ihn gar nicht.  Er auch auch gegen Schmerzen im Rücken oder Ischias, da wieder als Auflage, da wo Wärme gut tut. Sogar bei Blasen- und Nierenbeckenentzündungen hilft der Meerrettich.


   Liebe Grüsse 
    ❀      Anja

PS : Heute mal ohne Bild, nicht weil es so nebelig bei uns ist und ihr den Meerrettich nicht sehen würdet, sondern weil ich denke, dass ihr alle wisst wie Meerrettich aussieht. 

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